Zweite Kinderkrippe im Kath. Kinderhaus Abenberg

Träger ist katholische Kirchenstiftung Sankt Jakobus Abenberg - Angliederung an Kneipp-Kinderhaus St. Stilla - Domkapitular Caritasdirektor Franz Mattes segnete neue Räume - Stadt „großer Zahler"

Krippenkinder hängten während der Einweihungsfeier, bei der Domkapitular Caritasdi­rektor F. Mattes (3. v. re.) die kirchliche Segnung vornahm, ein gelbes Herz mit Dan­kestext an einen Margeritenstock. (links daneben Pfr. S. Brand und Kinderhausleiterin A. Hieke)

 

ABENBERG (hi) - Im Rahmen eines "Tags der offenen Tür" hat Domkapitular Franz Mattes, Caritasdirektor des Bistums Eichstätt, die Räume der neuen Kinderkrippe "Bienenstock" im Kneipp-Kinderhaus St. Stilla in Abenberg offiziell eingeweiht und allen Mitfeiernden den kirchlichen Segen erteilt. Träger der Einrichtung ist die Katholische Kirchenstiftung Sankt Jakobus Abenberg.

"Wir feiern heut ein Fest ..." war das Startsignal für die Kinder auf der Wiese hinter dem Kinderhaus. Pfarrer Stefan Brand begrüßte die vielen Kinder mit ihren Angehörigen, die Leiterinnen und Betreuerinnen und die zahlreichen Ehrengäste. Sein besonderer Gruß galt Domkapitular Caritasdirektor Franz Mattes, stellvertretender Landrätin Dr. Hannedore Nowotny, Bürgermeister Werner Bäuerlein und den Mitgliedern des Stadtrates, Kirchenpfleger Karlheinz Feierlein, Architektin Sekunda Geißel und Miriam Möller, der Fachberaterin für Kindestagesstätten beim Caritasverband der Diözese Eichstätt, dem Pfarrgemeinderat und der Kirchenverwaltung.

 

Besonderer Dank an Kirchenpfleger Karlheinz Feierlein

Pfarrer Brand erläuterte kurz die Entstehungsgeschichte, vor allem, dass es die Stadt gewesen sei, welche die Kirchenstiftung bat, die Trägerschaft für den Neubau auch der zweiten Krippe am Kinderhaus zu übernehmen. Dass diesem Wunsch entsprochen werden konnte, sei vor allem der Bereitschaft und dem persönlichen Engagement von Kirchenpfleger Karlheinz Feierlein zu verdanken, das Projekt von Anfang an bis zur erfolgreichen Umsetzung zu begleiten. Dank zollte er aber auch allen anderen am Bau Beteiligten für die stets gute Zusammenarbeit, dem Kinderhaus-Personal, den Kindern, letztlich den Nachbarn für die geduldige Hinnahme von Beeinträchtigungen während der Bauphase.

 

Zusammenarbeit funktionierte reibungslos

Bürgermeister Werner Bäuerlein betonte das hervorragende Verhältnis zwischen Stadt und Kirche und bedankte sich dafür explizit bei Pfarrer Brand und Kirchenpfleger Feierlein. Es sei für ihn und den Stadtrat wichtig gewesen, die Krippe gemeinsam zu bauen, um damit die Familien zu fördern. Er sei froh, dass die Zusammenarbeit so gut funktionierte. Die Stadt bezeichnete Bäuerlein als großen Zahler, die das aber gerne gemacht habe.

 

Wurzeln für die Kleinen, Flügel für die Großen

"Es ist euer Haus, das heute eingeweiht wird" sagte stellvertretende Landrätin Dr. Hannedore Nowotny fest und wendete sich dabei insbesondere an die Kinder. Sie dankte allen, die mitgewirkt haben, dass heute Einweihung gefeiert werden könne und zitierte als wesentliche Botschaft den Titel eines Elternbuches von Ursula Neumann, erfolgreiche Psychotherapeutin und Autorin:  "Wenn die Kinder klein sind, gib ihnen Wurzeln, wenn sie groß sind, gib ihnen Flügel".

 

Bereits 2012 erste Gespräche mit Stadt, Landratsamt und den Abenberger Kindergartenträgern

Kirchenpfleger Feierlein skizzierte das Projekt aus der Sicht des Trägers. Er erinnerte, dass sich schon bald nach Inbetriebnahme der ersten Krippe am Stilla-Kindergarten und wenig später der Krippe in Wassermungenau gezeigt habe, dass die 24 Plätze auf Dauer für die Großgemeinde nicht ausreichen würden. Deswegen seien bereits Ende 2012 neue Gespräche mit Stadt, Landratsamt und den Trägern der Abenberger Kindergärten geführt worden mit dem Ergebnis, dass eine Ausweitung der vorhandenen Kapazitäten wohl unumgänglich sei.

Als sinnvollste Lösung habe sich die Errichtung einer neuen Krippe im Kernort Abenberg mit einer Anbindung an die bereits bestehende Krippe mit weiteren zwölf Plätzen aufgedrängt. Im Vorfeld wurden die Kosten für den Neubau der Krippe II inklusive der Anbindung an den bestehenden Kindergarten und den notwendigen Umbauarbeiten auf insgesamt ca. 680.000 Euro geschätzt. Die Finanzierung erfolgte mit Staatsmitteln aus dem Investitionsprogramm "Kinderbetreuungsfinanzierung, aus Mitteln des kommunalen Finanzausgleichs, durch eine beträchtlichen Anteil der Stadt Abenberg und aus Zuschüssen der Diözese Eichstätt. Die Stadt Abenberg erklärte sich im Rahmen der Finanzierung bereit, den verbleibenden Restbetrages, der auf die Kirchenstiftung Abenberg entfallen wäre, ebenfalls zu übernehmen, wofür sich Feierlein im Namen des Trägers bedankte. Anders aber wäre das Projekt auch nicht zu verwirklichen gewesen.

 

Architektin Geißel: "Neue Krippe ist ein moderner, schnörkelloser Baukör-per"

Knapp vier Jahre nach der Einweihung der Krippe I überreichte Architektin Sekunda Geißel symbolisch den Schlüssel zur Eröffnung der neuen Krippe "Bienenstock" an Pfarrer Brand. Symbolisch deshalb, weil die Krippenkinder in neues Heim schon kurz vor Weihnachten bezogen haben und sich seither darin sehr wohl fühlen.

Geißel erläuterte die gesamte Entwicklung des Projektes und nannte Details und Hintergründe für die Planungen und getroffenen Entscheidungen. Fazit: "Von außen präsentiert sich die neue Krippe als moderner, schnörkelloser Baukörper, der sich durch seine Höhe und Einbindung in das schwierige Hanggelände durch die Farbgebung und die großzügige Fensterfront bestens in die Gesamtsituation einfügt." Im Innern besteche die neue Krippe durch ihre harmonische Farbgestaltung und großzügige Raumflucht.

Die Architektin wünschte dem Kindergartenteam immer den richtigen Schlüssel zu den Herzen der Kinder, und die stellten mit dem Spiellied "Im Kinderhaus da war was los!" sogleich sehr anschaulich Szenen von einzelnen Gewerken während des Krippenbaues zur Belustigung der vielen Zuschauer nach.

Dass sich die Krippen-Kinder in den neuen Räumen gut eingelebt haben und wohl fühlen, das bestätigte Kinderhausleiterin Anita Hieke. "Kinder fördern, Eltern stärken, fachkundig handeln", das sei das Kriterium für eine gute Qualität, Bildungsprozesse bei Kindern optimal zu unterstützen. Deswegen sei Fortbildung wichtig. Hieke dankte allen, die geplant und gearbeitet haben. Eine gute fachliche Ausbildung und eine professionelle Weiterbildung sei auch ihr eine Herzensangelegenheit, betonte Fachberaterin Miriam Möller vom Caritasverband, dankte Anita Hieke und dem Personal für das große Engagement und wünschte allen ein Haus voller Freude und Leben, in dem Kinder die not-wendige Unterstützung erfahren.

 

Domkapitular Caritasdirektor Franz Mattes spendete Segen

Nach der anschließenden Einweihungsfeier der neuen Kinderkrippe "Bienen-stock" mit Domkapitular Caritasdirektor Franz Mattes durchtrennten Bürgermeister Werner Bäuerlein, Pfarrer Stefan Brand und Kirchenpfleger Karlheinz Feier-lein gemeinsam das Band vor dem Eingang symbolisch zur offiziellen Öffnung der neuen Räume. Mit dem Ende der Feierlichkeiten freuten sich Pfarrer Stefan Brand, Kinderhausleiterin Anita Hieke und die Krippenleiterinnen Ulrike Helm (Vogelnest) und Martina Mihatsch (Bienenstock) noch über Spenden und gute Wünsche der örtlichen Raiffeisenbank und Sparkasse und der Abordnungen des benachbarten Kindergartens St. Jakobus in Abenberg und des evangelischen Kindergartens Wassermungenau.

 

 

Text und Foto: Karlheinz Hiltl

 

 

Zweite Kinderkrippe „Bienenstock" des kath. Kneipp-Kinderhauses in Abenberg eingeweiht

Neue Segnung der Räume durch Pfarrer Stefan Brand - Dank an alle Beteiligtenberschrift

Freuen sich gemeinsam über das gelungene Werk (von links): Architektin Sekunda Geissel, Kirchenpfleger Karlheinz Feierlein, Bürgermeister Werner Bäuerlein, Pfarrer Stefan Brand, Martina Mihatsch (Krippenleiterin), Lore Moritz (Erzieherin), Anita Hieke (Kinderhaus-Leiterin) mit einer Praktikantin, Julia Buhlheller (Kinderpflegerin), Ulrike Helm (stellvertretende Kinderhaus-Leiterin) und die Krippenkinder vom "Bienenstock"

ABENBERG (hi) - Einen Tag vor Beginn  der Weihnachtsferien im Kneipp-Kinderhaus St. Stilla hat die Katholische Kirchenstiftung Abenberg den Neubau der Kinderkrippe II, welche künftig den Namen "Im Bienenstock" trägt, in Betrieb genommen. Nach neunmonatiger Bauzeit stehen die Arbeiten kurz vor dem Abschluss. Die offizielle Einweihung wird am Sonntag, 26.04.2015, im Rahmen eines Kindergartenfestes stattfinden. Mit den beiden vorhandenen Krippen in Abenberg und Wassermungenau erhöht sich damit der Zahl der Krippenplätze im Stadtgebiet auf insgesamt 36.

Die Inbetriebnahme war für Pfarrer Stefan Brand von der Pfarrei Sankt Jakobus als Vertreter der Trägerin Anlass, die Einrichtung durch kirchlichen Segen unter den Schutz Gottes zu stellen und allen Beteiligten Dank zu sagen, vor allem Kirchenpfleger Karlheinz Feierlein, der von der Planung an für die anschließende Durchführung viel Zeit und Energie aufgewendet habe, immer die wichtigsten Zahlen parat hatte und mit den Behörden in bester Verbindung stand.

Sein Dank galt aber auch Erstem Bürgermeister Werner Bäuerlein, dem Stadtrat und damit der gesamten Stadt Abenberg für das großzügige finanzielle Engagement und die gute Zusammenarbeit. Die Stadt sei es gewesen, welche an die Kirchenstiftung herantrat mit der Bitte, eine zweite Krippe zu bauen und zu betreiben. Ansonsten wäre die Stadt selbst dazu gesetzlich verpflichtet gewesen.

Mit allerhand Schwierigkeiten sei das Architekturbüro Geissel durch den Umbau des Altgebäudes konfrontiert gewesen. Der Geistliche wies auf den Wasserschaden neben dem erweiterten Büro im Keller hin. Trotz aller Probleme konnte der Zeitplan eingehalten worden.

Ein weiterer Dank war Kinderhaus-Leiterin Anita Hieke und ihrer Stellvertreterin Ulrike Helm gewidmet, stellvertretend für das ganze Team des Kneipp-Kinderhauses, das die Begleitumstände und alle Unannehmlichkeiten der Baustelle ohne Murren auf sich genommen habe und für längere Zeit auf ein Büro verzichten musste.

Postwendend gab Bürgermeister Bäuerlein den Dank für die gute Zusammenarbeit an die Kirchenstiftung zurück, besonders dass sie dem Wunsch des Stadtrates entsprochen habe und dankte allen Beteiligten für das gelungene Werk. Der Bedarf sei da. Junge Familien müssten unterstützt werden. Kinder und Helferinnen sollen sich wohl fühlen. Den Mitarbeiterinnen wünschte er viel Freude im Haus "Bienenstock".

Zirka 740.000 Euro wird die Maßnahme bis zur endgültigen Fertigstellung kosten. Mit hohem Aufwand sind für das gesamte Haus sowohl der Brandschutz auf den neuesten Stand als auch die aktuellsten TÜV-Vorschriften umgesetzt worden. Die technische Abnahme mit Vertretern vom Landratsamt-Bauamt, -Gesundheitsamt und -Jugendamt erfolgte wenige Tage vor der Inbetriebnahme.

Finanziert wird die Baumaßnahme insbesondere durch die Stadt Abenberg mit Fördermitteln aus dem Investitionsprogramm "Kinderbetreuungsfinanzierung" der Bundesregierung, die über die Regierung von Mittelfranken, Ansbach ausgereicht werden, und von der Diözese Eichstätt. Leiterin der neuen Kinderkrippe ist Martina Mihatsch.

 

 

Text und Foto: Karlheinz Hiltl

 

Zweite Kinderkrippe im Kneipp-Kinderhaus Sankt Stilla Abenberg in Betrieb

Mit gemeinsamem Spatenstich wurde Neubau offiziell begonnen

Erster Spatenstich für den Neubau einer 2. Kinderkrippe am Kneipp-Kinderhaus St. Stilla durch die Verantwortlichen (von links): Erster Bürgermeister Werner Bäuerlein (Stadt Abenberg), Pfarrer Stefan Brand (Katholische Kirchenstiftung St. Jakobus), Maurerm

 

ABENBERG (hi) - Jungen Familien die Möglichkeit schaffen, Beruf und Familie besser in Einklang zu bringen, das sei das erklärte Ziel der Stadt Abenberg gewesen, so Bürgermeister Werner Bäuerlein, als er nach entsprechendem Stadtratsbeschluss die Katholische Kirchengemeinde St. Jakobus als Grund­stückseigentümer bat, dem Kneipp-Kinderhaus St. Stilla eine zweite Kindergruppe mit 12 Plätzen anzufügen und hierfür die Trägerschaft zu übernehmen.

Die Planungen sind abgeschlossen, die Finanzierung des voraussichtlich 564.000 Euro teuren Projektes gesichert. Für Umbau- und Ergänzungsmaßnahmen im bestehenden Kinderhaus werden weitere 116.000 Euro benötigt. Vor ein paar Tagen konnte der erste Spatenstich mit allen am Bau beteiligten Verantwortlichen stattfinden.

Dem Zeremoniell gaben die zirka 50 Kinder des zweigruppigen Kinderhauses und die zwölf Krippenkinder mit Leiterin Anita Hieke und dem Betreuerinnen-Team den passenden Rahmen. "Im Kinderhaus da ist was los, wir bauen eine Krippe groß" begannen sie gemeinsam ihr fünfstrophiges Lied zu singen. Alle waren mit "Bauwerkzeugen" angerückt, um es den Offiziellen gleich zu tun.

Bürgermeister Werner Bäuerlein nannte die Gründe für die Notwendigkeit einer zweiten Krippe und begrüßte die Umsetzung durch die Katholische Kirchenstiftung, der er herzlich für die gute Zusammenarbeit dankte, allen voran Pfarrer Stefan Brand und Kirchenpfleger Karlheinz Feierlein.

Dem zuletzt Genannten dankte auch Pfarrer Brand, dass er bereit sei, Verantwortung zu übernehmen, und dem Bürgermeister für die Bereitschaft, die Krippe mit zu bauen.

Der Dank des Geistlichen galt ferner dem Büro Geißel für die Planung, der Diözese Eichstätt, die bereit sei, für die Kosten einzustehen und den beteiligten Firmen Köppel (Abenberg) und A&O (Allersberg).

"Wenn nicht der Herr das Haus baut, müht sich jeder umsonst,...". Mit dem Zitat von Psalm 127 aus der Heiligen Schrift stellte Pfarrer Brand in seinem Gebet die Mühen des Menschen in eine direkte Beziehung zum Segen Gottes, den der Geistliche stellvertretend spendete.

Die vorgesehene Finanzierung:

Von den oben genannten Neubau-Gesamtkosten betragen, laut Kostenermittlung Architekturbüro Geißel, die Baukosten 533.000 Euro, die Kosten für die Ausstattung 31.000 Euro. Der Fördersatz des Staates ist pauschal mit 325.000 Euro für den Neubau und 15.000 Euro für die Ausstattung beziffert. Vom verbleibenden Betrag hat die Stadt Abenberg 50 Prozent zu übernehmen (104.000 Euro/8.000 Euro), die anderen 50 Prozent sind der Anteil des Trägers. Davon wiederum deckt die Diözese zwei Drittel.

Die Finanzierung für die Umbau- und Ergänzungsmaßnahmen im bestehenden Kinderhaus gestaltet sich wie folgt:

Die Gesamtkosten von 116.000 Euro (laut Kostenermittlung Architekturbüro Geißel) sind nach dem Finanzausgleichsgesetz bis 107.000 Euro förderfähig.

Der Anteil der Stadt (2/3 der Gesamtkosten) und der von der Stadt mit übernommene Anteil der Katholischen Kirchenstiftung (1/9 der Gesamtkosten) betragen zusammen 90.200 Euro. Davon steuert der Staat aus FAG-Mitteln 45% (41.000 Euro) bei. 2/9 der Gesamtkosten (25.800 Euro) übernimmt die Diözese Eichstätt. Somit beträgt der Finanzierungsrest der Stadt 49.200 Euro.

 

Text und Foto: Karlheinz Hiltl